Klima-Allianz: Kompromiss bringt Klimapolitik einen Schritt voran

14. 12. 2006 Die «Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapolitik» begrüsst den Entscheid des Ständerats, wenigstens die Minimalvariante des Nationalrats zu unterstützen. Um die Ziele des CO2-Gesetzes und des Kyoto-Protokolls zu erreichen, braucht es aber auch eine analoge Abgabe auf Treibstoffen.
Mit dem heutigen Ständeratsentscheid wird die von der Klimaallianz* seit Jahren geforderte CO2-Abgabe spätestens im Jahr 2009 Realität. Die Klimaallianz hat jedoch immer betont, dass eine Abgabe auf Brennstoffen nicht ausreicht, um die Ziele des CO2-Gesetzes und des Kyoto-Protokolls zu erreichen. Deshalb fordert der Sprecher der Allianz, Patrick Hofstetter vom WWF Schweiz, eine analoge Abgabe auch auf Treibstoffen: «Der Bundesrat ist jetzt gefordert, eine Kyoto-taugliche Botschaft vorzulegen.»

* Die «Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapolitik» ist ein Zusammenschluss von 51 Institutionen aus den Bereichen Kirchen, Gewerkschaften, Hilfswerke, Politik, Energie, Umwelt- und Konsumentenschutz. Sie setzt sich für die Umsetzung des CO2-Gesetzes und eine aktive Klimapolitik ein.

Kontakt:
Patrick Hofstetter, WWF Schweiz, 076 305 67 37, patrick.hofstetter@wwf.ch
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