Das Atommüllproblem lässt sich nicht entsorgen
29. 10. 2006 Die Schweizerische Energie-Stiftung SES nahm am 26. - 28. Oktober 2006 an einer Informationsreise der Nagra nach Schweden und Finnland teil. Wir wollten selber hinschauen, wie dort mit dem hochgiftigen Atommüll verfahren wird. Klar wurde einmal mehr, dass ein rascher Atommausstieg der klügste und sicherste Umgang mit diesem nicht lösbaren, gefährlichen und kostspieligen Problem darstellt.Der technische Aufwand für den Umgang mit dem hochgefährlichen Atommüll ist gigantisch. Er verschlingt Unmengen an Geld. Und eine definitive Sicherheit kann niemand gewähren, das bestätigen auch die Entsorgungsgesellschaften von Schweden SKB und Finnland Posiva. Unter Berücksichtigung dieses gewaltigen Aufwandes, der in den beiden Ländern betrieben wird um wenigstens ein einigermassen sicheres Handling mit dem Atommüll zu erreichen, wird einmal mehr die Hirnrissigkeit der Atomenergienutzung klar.
Sicher ist aber die Schweiz wie auch die Nagra gut beraten die Erkenntnisse aus dem Norden zu übernehmen:
Die SES fordert von der Nagra eine Aufklärungsarbeit, die der Bevölkerung nicht Sand in die Augen streut, sondern die zeitliche Begrenztheit von technischen Lösungen ehrlich aufzeigt und auf die immense Verantwortung für die nächsten zig Generationen hinweist.
Für die SES bleibt auch nach der Nagra-Informationsreise klar, dass von Lösungen keine Rede sein kann. Darum bleiben wir bei der Forderung, die Produktion von Atommüll so bald wie nur möglich einzustellen und die Atommüllentsorgung in staatliche Hände zu übertragen.
Weitere Auskünfte erhalten Sie von den SES-Teilnehmern an der Nagra-Informationsreise
Geri Müller, SES-Präsident: 076 347 77 26
Bernhard Piller, SES-Projektleiter: 079 823 64 93
Sicher ist aber die Schweiz wie auch die Nagra gut beraten die Erkenntnisse aus dem Norden zu übernehmen:
- In Finnland muss eine Standortgemeinde zu einem Lager auf ihrem Gemeindegebiet zustimmen. Dieses demokratische Recht muss auch für die Schweiz wieder gelten.
- In den beiden skandinavischen Ländern soll als Material für die Lagerbehälter der abgebrannten Brennelemente Kupfer verwendet werden. Die Nagra hingegen favorisiert Stahlbehälter. Nach Angaben der schwedischen Entsorgungsgesellschaft SKB soll Kupfer eine Sicherheit von 100'000 Jahren gewähren. Die Stahlbehälter der Nagra aber nur 10'000 Jahre. Aus diesem Grund ist es nicht im Ansatz verständlich, dass Kupfer für die Nagra nur eine zweitrangige „Option“ ist.
Die SES fordert von der Nagra eine Aufklärungsarbeit, die der Bevölkerung nicht Sand in die Augen streut, sondern die zeitliche Begrenztheit von technischen Lösungen ehrlich aufzeigt und auf die immense Verantwortung für die nächsten zig Generationen hinweist.
Für die SES bleibt auch nach der Nagra-Informationsreise klar, dass von Lösungen keine Rede sein kann. Darum bleiben wir bei der Forderung, die Produktion von Atommüll so bald wie nur möglich einzustellen und die Atommüllentsorgung in staatliche Hände zu übertragen.
Weitere Auskünfte erhalten Sie von den SES-Teilnehmern an der Nagra-Informationsreise
Geri Müller, SES-Präsident: 076 347 77 26
Bernhard Piller, SES-Projektleiter: 079 823 64 93
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