'Energie & Umwelt' 1/05: Biogas vom Bauernhof
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Inhaltsverzeichnis
Diese Energie stinkt nicht
Der Bauer als Stromlieferant: Mit Mist und Gülle lässt sich saubere Energie produzieren. Damit erschliessen sich der Landwirtschaft neue Perspektiven. Ein Besuch bei Meinrad Pfister, der auf seinem Hof die modernste Biogasanlage der Schweiz in Betrieb hat.
Die Nutzung von Biomasse lässt sich verdreifachen
Theoretisch stünde der Schweiz jährlich ein immenses Potenzial an Biomasse mit einem Heizwert von 330 Petajoul (PJ) zur Verfügung. Davon werden heute erst rund 11% genutzt. Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Bundesamtes für Energie (BFE) zeigt, dass sich bis ins Jahr 2040 die Nutzung verdreifachen, also mindestens 125 PJ des Biomassepotenzials unter nachhaltig-ökologischen Bedingungen nutzen liesse.
Biogasanlagen sind knospentauglich
Der Druck auf die schweizerische Landwirtschaft steigt. Die Schweizer Bauern müssen nach neuen Erwerbsmöglichkeiten suchen. Biostrom aus Biogasanlagen ist eine davon. Heute gibt es 67 Biogasanlagen auf Bauernhöfen. Das Potenzial liegt bei gegen 1000 Anlagen. Die Förderung von erneuerbarem Strom ab Hof wird vom Bauernverband bis hin zu den Biobauern befürwortet. Nur die Stromwirtschaft will keinen Biostrom und keine Konkurrenz.
Das Ende des fossilen Zeitalters – und danach?
Am 27. Mai 2005 organisiert die SES eine kompetent und vielseitig besetzte Fachtagung: «Erdöl … und danach?» widmet sich den Substitutionsmöglichkeiten des Erdöls, primär im Mobilitätsbereich. Der Mobilitätssektor ist ein ungebrochener Wachstumsmarkt, der gebremst und nachhaltiger gestaltet werden muss. Wie fahren unsere Autos in Zukunft? Lösungsangebote scheinen derer viele vorhanden zu sein, aber sind sie auch realistisch?
Der Klimarappen verstösst gegen das Kartellgesetz
Die Vernehmlassung zu CO2-Abgabe und Klimarappen ging am 20. Januar 2005 zu Ende. Die Fronten für und wider den Klimarappen sind unverändert. Spannend aber bleibt, wie sich der Bundesrat entscheidet. Insbesondere, da nun ein Gutachten der Wettbewerbskommission vorliegt, das den Klimarappen gemäss Kartellgesetz als wettbewerbswidrig einstuft.
Unter der Lupe: das Energiepapier der CVP
Schöne Ziele, aber halbherzige bis rückschrittliche Positionen – so erscheint die Energiepolitik der CVP angesichts ihres Energiepapiers vom Herbst 2004.
Das Gerede von der AKW-Renaissance
Was steckt hinter dem Gerede der Atomenergie-Renaissance wirklich? Können sich Reaktorfirmen vor Bauaufträgen kaum mehr retten? Werden gar die IAEA-Prognosen aus den 1970er-Jahren wahr? Seit Ende 2003 Finnland den Prototyp-Reaktor EPR bestellte, spielen die Uhren der europäischen und schweizerischen AtomenergiebefürworterInnen verrückt. Die Schweizer Atomlobby frohlockt. Sie befindet sich auf direktem Weg in die Vergangenheit.
Tipps für weniger Elektrosmog im Haushalt
In jedem Haushalt ist eine Vielzahl von Elektrogeräten zu finden. Der damit verbundene Elektrosmog kann je nach Sensibilität zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Konzentrationsproblemen, Schwindelanfällen, Schlafstörungen, Allergien etc. führen. «Energie & Umwelt» gibt Ihnen einige Tipps, wie der Elektrosmog in Haushalten zu minimieren ist.
«Von Beznau über Kaiseraugst bis Gösgen»
An der ETH-Veranstaltungsreihe «Atome für die Schweiz» referierte Dr. h.c. Michael Kohn zu den Meilensteinen, Staatskrisen und Fermenten der Geschichte schweizerischer Atomkraftwerke. Einige kritische Anmerkungen seitens dem «Energie & Umwelt» zum Referat von Atomlegende Michael Kohn...
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