'Energie & Umwelt' 2/04: Ölbusiness: Seltsamer Markt

Energie und Umwelt, 2004, Nr. 2
  • Der Mann, der alles übers Erdöl weiss
  • Wie lange reicht das Erdöl noch?
  • Erdöl wird knapp: kein Grund zum Handeln?

Inhaltsverzeichnis


Der Mann, der alles übers Erdöl weiss
Auch wenn das Fass Rohöl mehr als vierzig Dollar kostet: Es ist zu billig. Der Mark wird überschwemmt von diesem knappen Gut. Selbst Ökoabgaben dürften den Verbrauch kaum senken, weil kein Markt so seltsam verzerrt ist wie das Ölbusiness.

Wie lange reicht das Erdöl noch?
Wann ist das Fördermaximum («Peak of Oil») erreicht? Im Jahr 2010 – oder erst 2030, wie die Ölkonzerne glauben? Dies die zentrale Frage, welche in der Podiumsdiskussion zur Debatte stand.

Erdöl wird knapp: kein Grund zum Handeln?
Kürzlich ist eine vom Bundesamt für Energie (BFE) veranlasste Studie erschienen zur Frage, ob Versorgungsengpässe bei Erdöl und Erdgas in den nächsten Jahrzehnten zu erwarten sind. Während die Beschäftigung mit dieser Frage sehr zu begrüssen ist, geben die Beschränkung des Gesichtsfelds, einige methodische Punkte und insbesondere die gezogenen Schlussfolgerungen Anlass zu Kritik.

Die Schweiz will aufs Gaspedal drücken
In der Schweiz verkehren etwa 1000 Fahrzeuge, die mit Erdgas, Natur- oder Kompogas fahren. Energie&Umwelt war mit dem Naturgas betriebenen Volvo «BiFuel» von Hans Peter Rast auf einer Testfahrt. Ein Situationsbericht zum zwar im Aufschwung befindlichen, aber marginalen Dasein umweltfreundlicher Erdgasautos in der Schweiz.

Atomabstimmung und neuer Erdöl-Schwerpunkt
Im ersten Halbjahr 2003 war die Abstimmungskampagne «Strom ohne Atom» das dominierende SES-Thema. Danach standen die Rettung des Programms EnergieSchweiz, die thematische Ausrichtung der SES und die neue Organisation unserer Stiftung im Zentrum.

SES-Jahresrechnung und Bilanz 2003
Die Jahresrechnung 2003 der SES schliesst zum vierten aufeinander folgenden Mal positiv ab. Der Gewinn beträgt 873.35 Franken. Das positive Jahresergebnis ist vor allem dem guten Eingang von Spenden zu verdanken, die trotz grosser Sammelkonkurrenz durch viele für «Strom ohne Atom» engagierte Organisationen bei uns eingetroffen sind.

Und wieder ertönt die alte Leier der Atomgarde
Die ergraute Atomgarde träumt von einem neuen Mega-Atomkraftwerk und spielt die alte Leier von der «Stromlücke». Doch es gibt in der Elektrizitätswirtschaft auch vernünftige Töne.

Öl – Schwarzes Gold gegen Armut
Auf dem Flughafen von N’Djamena steht eine grosse Maschine: ein Truppentransportflugzeug der französischen Legion. Der Gärtner der Unterkunft ist überzeugt, dass die Amerikaner besser sind als die Franzosen, sie bezahlen den höheren Lohn.

So ist er, der Armin – oder doch nicht?
Dass der scheidende Geschäftsführer ein Fussballfan ist, haben wir gewusst. Dass er seinen Heimatkanton liebt, war uns auch klar. Lesen Sie hier, was einige Persönlichkeiten, mit denen er in den vergangenen acht Jahren zu tun hatte, im Rückblick sonst noch über ihn sagen!
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