'Energie & Umwelt' 1/04: Erdöl ist das ganze Leben
![]() |
|
Inhaltsverzeichnis
Erdöl ist das ganze Leben
Erdöl ist allgegenwärtig. Wie kommt es in die Schweiz? Und wie kommt es, dass wir mit ihm die Zähne putzen, schreiben oder es überziehen?
Tote Bienenstämme und weniger Ernteerträge
Was haben die Indigenen von der Erdölförderung? Meist einen verschmutzten und gesundheitsschädigenden Lebensraum, weil aufgrund lockerer gesetzlicher Bestimmungen die Firmen während Jahrzehnten die Exploration und die Förderanlagen nicht umweltverträglich betreiben.
Auf der Erdölschwemme zur Konsumgesellschaft
In wenigen Jahrzehnten nahmen der Verbrauch an Rohstoffen und Energie, die Abfallmenge und Umweltbelastung um ein Vielfaches zu - mit den uns heute bekannten Konsequenzen für Umwelt und Klima.
SES-Fachtagung: "Erdöl - Der Streit um die Reserve-Prognosen"
Am 14. Mai 2004 organisiert die Schweizerische Energie-Stiftung im Technopark in Zürich eine Fachtagung zum Thema "Erdöl - Der Streit um die Reserve-Prognosen". Info und Anmeldung
Sparsamere Autos durch die energieEtikette?
Die energieEtikette für Neuwagen soll helfen, den Treibstoffverbrauch neuer Autos durch bessere Information der Verbraucher zu senken. Leider wird die Wirkung unterminiert durch einen ökologisch wie ökonomisch unsinnigen Bonus für schwere Wagen, den die Autolobby durchgesetzt hat.
Agglo- und Verlagerungspolitik avanti umsetzen!
In nie erwartetem Ausmass haben die StimmbürgerInnen dem Avanti-Gegenvorschlag am 8. Februar eine Abfuhr erteilt. Null Standesstimmen und 62,8% Nein - ein Traumergebnis für die Avanti-GegnerInnen, ein Alptraumresultat für die Avanti-Promotoren. Sie haben mit der in ein Lockvogelangebot verpackten zweiten Tunnelröhre am Gotthard im wahrsten Sinn des Wortes auf Granit gebissen. Jetzt ist Avanti in der Agglomerations- und Verlagerungspolitik angesagt.
Ratgeber: Ökostrom auf tiefem Niveau im Aufschwung
Die Nachfrage nach Strom aus erneuerbaren Quellen steigt. Wie die Agentur für erneuerbare Energien und Energieeffizienz AEE ermittelte, hat sich die verkaufte Menge an umweltfreundlichem Strom im Jahr 2002 von 49 Gigawattstunden (GWh) auf 174 GWh mehr als verdreifacht - davon 64 GWh mit dem Gütesiegel "naturemade star". Der Ökostromanteil liegt damit bei bescheidenen 0,1% des schweizerischen Stromverbrauchs.
Geri Müller ist neuer SES-Präsident
Der SES-Stiftungsrat hat am 2. März Geri Müller zum neuen Präsidenten des Stiftungsrates gewählt. Der diplomierte Psychiatriepfleger, Berufsschullehrer, Projektentwickler und Kulturvermittler ECAP ist Mitglied der Grünen Partei und war 8 Jahre Grossrat im Kanton Aargau. Im Oktober 2003 wurde Geri Müller für die Aargauer Grünen in den Nationalrat gewählt.
Wir bleiben dran! Dem Frust zum Trotz!
Jürg Buri löst als neuer SES-Geschäftsleiter Armin Braunwalder ab dem 1. Juli 2004 ab.
Treibstoff fürs Auto aus Rasenschnitt und Grünabfällen
Die Idee ist so einfach wie bestechend: Der "Tüftler" Remigi Zgraggen aus Erstfeld nimmt Grünabfälle und Rasenschnitt, füllt diese mit Wasser und Hefe zur Gärung in luftdichte Fässer und gewinnt durch anschliessendes Destillieren umweltfreundlichen Treibstoff für sein Auto. Im Juli 2003 hat Remigi Zgraggen für seine Treibstoffherstellung das Patent erhalten.
No new comments allowed (anymore) on this post.
