Energie und Umwelt - Nr. 2 Mai 2001: Dezentrale Energieversorgung: ABB Nimmt Abschied vom Atom
- Aernschd Born zu Besuch im ABB-Forschungszentrum
- Energielobby probt den Atom-Ausstieg!
- Mit WKK-Anlagen den CO2-Ausstoss senken
Inhaltsverzeichnis
Aernschd Born zu Besuch im ABB-Forschungszentrum
Wenn der Liedermacher und Satiriker Aernschd Born bisher den Namen ABB hörte, dann sah er Atomkraftwerke, Riesenstaudämme, Megaturbinen. Kurz: Grosstechnologien zur Förderung des eigenen Gigaprofits. Jetzt musste er seine Meinung ändern.
Energielobby probt den Atom-Ausstieg!
«Grosskraftwerke ade!» Mit diesem frechen Slogan attackiert der Fachverband für Wärmekraftkopplung die Schweizer Atomkraftwerke. Im Vorstand des WKK-Fachverbandes sitzen die Vertreter der Strom-, Erdöl- und Erdgaswirtschaft.
Mit WKK-Anlagen den CO2-Ausstoss senken
Auf den ersten Blick mag es erstaunen, aber mit gas- und dieselbetriebener Wärmekraftkopplung kann der CO2-Ausstoss der Schweiz reduziert werden. Dazu ist jedoch eine Gesamtbetrachtung und ein klares energiepolitisches Konzept notwendig.
Elektroheizungen ersetzen: Weniger Atomrisiko, mehr Klimaschutz
Mit dem konsequentem Ersatz von Elektroheizungen kann die Schweiz zwei Fliegen auf einmal schlagen: Die drei ältesten Atomkraftwerke können innert weniger Jahre abgeschaltet werden. Gleichzeitig wird der CO2-Ausstoss im Ausland verringert.
Energiestadt Erstfeld ohne Atomstrom
Die Urner Gemeinde Erstfeld erhielt anfangs März vom Bundesamt für Energie das Label «Energiestadt». Dank eigenen Kraftwerken, innovativen Ideen und einem grossen Potenzial an erneuerbaren Energien kann sich Erstfeld in Zukunft vom Atomstrom lösen.
Haushaltgeräte und Licht: Riesige Effizienzpotenziale liegen brach
SES-Vizepräsident Stefan Gasser nennt die drei grossen Irrtümern in Bezug auf Stromsparlampen, listet die Top- und die Floplampen auf und fordert vom Bundesamt für Energie, endlich das EU-Energielabel in der Schweiz verbindlich einzuführen.
Conrad U. Brunner: So werden die SBB umweltfreundlicher
Lange Zeit galten selbst alte und klapprige Lokomotiven und Bahnwagen als sparsam und umweltfreundlich. Energieplaner Conrad U. Brunner entlarvt dies als Irrtum und sagt, was die Bahnen tun müssen, um den Energieverbrauch massiv zu senken.
Achtung: Stromverbrauch wächst durch Internet!
Immer mehr Haushalte sind mit neuster Computertechnologie vernetzt. Da braucht auch mehr Strom. Besonders im Standby-Verbrauch tickt eine Zeitbombe, welche durch gesetzliche Grenzwerte und Deklarationspflicht entschärft werden muss.
SES-Jahresbericht 2000/2001 mit Bilanz und Jahresrechnung
Schweizer AKWs bedrohen Havasupai-Indianer
Agenda: Jahresversammlung vom 16. Juni 2001
No new comments allowed (anymore) on this post.