Energie und Umwelt - Nr. 1 März 1999: Flucht vor Strombaronen
- Elektriztätswerk Zürich ohne Elektrosensibilität
- Begriffserklärungen zum Thema Elektrosmog
- Das Elektrosmog-Telefon der SES
Inhaltsverzeichnis:
Elektriztätswerk Zürich ohne Elektrosensibilität
Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) hat im Frühjahr 1998 die Spannung seiner Leitung aus dem Bündnerland von 220 kV auf 380 kV erhöht. Seither klagen AnwohnerInnen in Baar und Inwil über gesundheitliche Probleme. Die EWZ-Verantwortlichen kennen nicht einmal die Bedeutung der Grenzwerte!
Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) hat im Frühjahr 1998 die Spannung seiner Leitung aus dem Bündnerland von 220 kV auf 380 kV erhöht. Seither klagen AnwohnerInnen in Baar und Inwil über gesundheitliche Probleme. Die EWZ-Verantwortlichen kennen nicht einmal die Bedeutung der Grenzwerte!
Begriffserklärungen zum Thema Elektrosmog
Der ausgewiesene Elektrosmogexperte Kari C. Fischer erklärt kurz und bündig die wichtigsten Begriffe rund um das Phänomen Elektrosmog.
Das Elektrosmog-Telefon der SES
Wenn in den Medien über Elektrosmog-Geschädigte berichtet wird, läuft bei Inge Tschernitschegg auf der SES-Geschäftsstelle das Telefon heiss.
ETH-Expertenbericht über Elektrosmog ohne Biss
Im letzten Herbst wurde der ETH-Expertenbericht über Elektrosmog veröffentlicht. Er bringt wenig Neues: Die internationalen Grenzwerte für kurzzeitige Belastungen bleiben hoch. Für chronische Belastungen im Wohn-, Arbeitsbereich werden keine Grenzwerte geliefert. Die Wissenschaftler auf der Suche nach dem verlorenen 100-Prozent-Beweis.
Sachplan als Wunschzettel der Stromhändler
Im Herbst schickt das BFE den Sachplan Übertragungsleitungen in die breite Vernehmlassung. Ein erster Entwurf gleicht dem Wunschzettel der Stromlobby. Der Schutz des Menschen und der Natur hat Alibifunktion. Die bevorstehende Strommarktöffnung, die Stromeffizienz und die dezentrale Stromproduktion werden ausgeblendet.
Stromnetz und Atommüll nur im Kombipack
Die Schweizerische Energie-Stiftung SES bringt einen neuen Vorschlag in die Debatte zur Strommarktöffnung: Das gewinnträchtige Stromübertragungsnetz soll unauflöslich mit der geldverschlingenden Entsorgung radioaktiver Abfälle verknüpft werden. Damit wird ein Rosinenpicken verhindert und die Langzeitlagerung radioaktiver Abfälle auf eine verlässliche Grundlage gestellt.
Strom an der Börse und die Folgen
Die derivativen Geschäfte, insbesondere Options and Futures, werden laut Beat Näf, Leiter Verkauf Energieversorgung bei der Aare-Tessin AG für Elektrizität Atel massiv zunehmen." Aber was heisst das genau und mit welchen Folgen ist zu rechnen? Der Wirtschaftsjournalist Wolfgang Hafner gibt darauf eine Antwort.
Bürstenfabrik Trisa: Vom Grundsatz zur Tat
Der gesamte Wärmebedarf wird aus Abwärme und der Holzverbrennung gedeckt. Auf dem Dach steht die grösste Photovoltaik Anlage der Zentralschweiz. Das Aktienkapital liegt zu 30 Prozent in den Händen der MitarbeiterInnen. Das ist der Steckbrief der Bürstenfabrik Trisa im luzernischen Triengen, welche weltweit 600 Menschen beschäftigt und einen Umsatz von 120 Millionen erzielt.
Das Buch
Das neuste Buch der WoZ-Journalistin Susan Boos heisst "Strahlende Schweiz: Handbuch zur Atomwirtschaft" und gibt einen leicht lesbaren Einblick über ein halbes Jahrhundert Schweizer Atomindustrie.
Neuer SES-Report
Im neusten SES-Report skizzieren die renommierten Wissenschafter und Vordenker Pierre Fornallaz und Hans Christoph Binswanger, wie eine nachhaltige Energiezukunft aussehen müsste
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