SES-Fachtagung 2010

Energiekrise als Chance

Die Weltwirtschaft befindet sich wieder auf Wachstumskurs, der globale Energieverbrauch steigt, die endlichen Energien werden knapper und teurer. Die Weltgesellschaft lebt über ihren Verhältnissen. Nach wie vor pflegen wir politische Strategien und Lebensstile die für eine Welt mit Öl entwickelt wurden. An der SES-Fachtagung stehen mögliche Lösungsansätze für den Übergang zu einer postfossilen Gesellschaft zur Debatte. Die SES ist angesichts der grossen Herausforderung einer Energiewende überzeugt von der Notwendigkeit einer interdisziplinären Denkweise.  Es werden technologische Lösungsansätze, wie die Vision Desertec oder eine eher dezentrale Energieproduktion und die Wirkung der  Strommarktliberalisierung auf den Energiekonsum diskutiert. Ebenso kommen sozialwissenschaftliche Überlegungen aus sozialpsychologischer, politikwissenschaftlicher und raumplanerischer Sicht zur Sprache.

Wann: Freitag, 17. September 2010
Wo: Zürich, Technopark

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Jahresbericht 2009

Das vergangene Jahr stand im Zeichen der Stromzukunft. Im Hinblick auf die Referendumsabstimmung über neue Atomkraftwerke wird das Vertrauen in erneuerbare Energien entscheidend sein. Deshalb hat die SES genau da ihren Schwerpunkt gesetzt. Zusammen mit anderen Umweltorganisationen hat die SES den Strommix der Zukunft entwickelt. Im Parlament haben uns die Klimapolitik, die KEV und die Stromeffizienz beschäftigt.

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Sanierung von Uranbergbau kostet 5,3 Milliarden

Wie AP am Mittwoch, 23. Juni, berichtete, sind seit 1990 rund 5,3 Milliarden Euro in die Sanierung der Hinterlassenschaften des ostdeutschen Uranbergbaus geflossen. Dies teilte die bundeseigene Sanierungsgesellschaft Wismut am Mittwoch mit. Im vorigen Jahr wurden demnach mehr als 150 Millionen Euro bereitgestellt. Wie es hiess, ist die Sanierung unter Tage bereits sehr weit fortgeschritten. Über Tage seien rund 90 Prozent aller bergbaulich genutzten Gebäude und Anlagen demontiert.

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Die Megatrucks nähern sich von Norden

Medienmitteilung vom 21. Juni 2010 – 47 Organisationen haben sich in der Schweiz zusammengeschlossen, um gegen die Megatrucks zu kämpfen. Der Druck, dass die EU bis zu 60 Tonnen schwere und über 25 Meter lange Lastwagen zulässt, steigt. Zurzeit verfolgten die Transporteure mit faulen Kompromissen eine Salamitaktik, sagte der deutsche Experte Martin Roggermann in Bern.

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Die Stadt der Zukunft

Medienmitteilung vom 19. Juni 2010 – Am letzten Freitag in Zürich durchgeführten Kongress «Stadt Energie Verkehr», standen unsere Städte im Zentrum. Es wurden Fragen rund um die energie- und verkehrspolitischen Knackpunkte einer 2000-Watt-kompatiblen Stadtentwicklung diskutiert. Als Fazit lässt sich sagen: nur mit Suffizienz und einem intelligenten Mix aus forcierten Anstrengungen in den Bereichen Energie- und Ressourceneffizienz, lassen sich die Ziele des kulturrevolutionären Projekts einer 2000-Watt-Gesellschaft erreichen.

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Die anderen Energienachrichten der SES Nr. 46

1. Atommüll-Kampagne «Atommüll XY ungelöst»
2. SES-Jahresversammlung «A ROAD NOT TAKEN»
3. Wirtschaftliche Stromversorgung geht besser ohne neue AKW
4. Stellungnahme zum Richtplan für Beznau 3
5. «Welche Stromversorgung wollen Sie?» Das Online-Game
6. SES-Fachtagung Vorankündigung: Energiekrise als Chance
7. Das RP-Energie-Lexikon
8. Doppelt unbrauchbare Klimapolitik
9. Pusch-Tagung «Dezentrale Stromversorgungn»
10. Klimacamp 2010 in Gals
11. Tagung «Windstrom, natürlich»

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Stellungnahme Richtplan Beznau 3

Im Kanton Aargau konnten bis am 14. Juni 2010 Vernehmlassungen zum Richtplanverfahren für ein neues AKW am Standort Beznau eingegeben werden. Die Axpo und die BKW (Resun AG) sowie der Kanton Aargau konkretisieren damit die Pläne für ein AKW Beznau 3, obwohl noch gar nicht klar ist, ob überhaupt ein neues AKW in der Schweiz gebaut wird. Die zuständigen kantonalen Behörden wählen mit der nun aufgelegten Richtplanänderung ein Verfahren, welches angeblich jede Diskussion um die Zukunft der Kernenergie in der Schweiz und die Sicherheit von Kernanlagen auf Grund der ausschliesslichen Bundeszuständigkeit ausschliesse und nur die Behandlung von Fragen im kantonalen Kompetenzbereich zulasse.

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Beznau 3: Richtplananpassung fallen lassen!

Medienmitteilung der Allianz «Nein zu neuen AKW», Bern, 14. Juni 2010 – Heute Montag läuft im Kanton Aargau die Vernehmlassungsfrist zum Richtplanverfahren für
ein neues AKW am Standort Beznau aus. Die Allianz «Nein zu neuen AKW» sowie weitere Organisationen und Parteien haben pünktlich ihre Einwendungen zum aufliegenden Richtplan deponiert. In Ihrer Stellungnahme fordert die Allianz «Nein zu neuen AKW» den Kanton Aargau auf, die Richtplananpassung fallen zu lassen.

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